Organisation/Planung

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Fablab-interne ToDos und Arbeitsverteilung

Fablab-interne ToDos und Arbeitsverteilung

Bitte selbst eintragen, wer sich zustaendig fuehlt/wer mitzuhelfen bereit waere!

Delegiert / in Arbeit: Dokumentation -> Sicherheitsdatenblaetter

Wir sind verpflichtet, eine Mappe mit Sicherheitsdatenblaettern aller Gefahrstoffe ab der Kategorie "Aetzend" jederzeit griffbereit zu halten. Zusaetzlich zur Mappe hier als "Backup" die Web-Links zu den entsprechenden Sicherheitsdatenblaettern:

Pattex Kraftkleber Transparent: http://www.pattex-pro.de/content/dam/uac/pattex/germany/downloads/msds/MSDS%20Pattex%20Kraftkleber%20Transparent.pdf

Zustaendig/verantwortlich: Stefan B.

Werkstatt- und Hausordnung

Wir brauchen zur Gefahrenvermeidung eine Werkstattordnung. Darin werden Grundsaetze festgelegt. Weitere Bestimmungen koennen sich aus gegebenen Anlaessen ergeben.

Hier Vorschlaege.

1. Betrieb von Maschinen, die zum stationaeren, fest montierten Einsatz vorgesehen sind (z.B. Schleifmaschine) ist ausschliesslich zulaessig, sofern diese am vorgesehenen Maschinentischplatz angebolzt sind. Unbefestigter Betrieb ist ausnahmslos *verboten*. Die Gefahr schwerer Unfaelle ist erheblich und voellig unnoetig. Auch eine behelfsmaessige "Befestigung" mit Schraubzwingen ist *verboten*. Das ist anerkannter Grundsatz der Arbeitssicherheit in Handwerk und Industrie, an den wir uns auch halten wollen. Sollte sich wegen sowas ein Unfall ereignen, bekommen wir naemlich als Verein ganz ernsten Aerger. Auch fuer die Betroffenen waere eine Invaliditaet keine schoene Sache.

2. Maschinen, die nicht in Betrieb sind, sind vom Netz zu trennen und an ihren Lagerplatz zurueckzustellen, wobei die Kabel *ordentlich* aufzuwickeln sind. *Verboten* ist, den Arbeitsplatz zu verlassen und damit nicht in Betrieb befindliche Maschinen unbeaufsichtigt am Netz zu lassen. Ueberhaupt nicht akzeptiert werden kann, wenn der Fussboden permanent uebersaet ist mit Kabel-Stolperfallen. Das dient der Haltbarkeit der Maschinen und dem Unfallschutz.

3. Sauberkeit. Die Arbeitsplaetze sind nach der Arbeit aufgeraeumt und gereinigt zu hinterlassen. Das Lackieren (etwa gar noch mit Spray...) in der Werkstatt ist allenfalls nach angemessenen Vorbereitungen/Schutzmassnahmen statthaft. Das Gleiche gilt bei der Verwendung von oelhaltigen Substanzen. Fuer Lackier- und Schmierarbeiten ist deshalb ein abgedeckter Maschinentisch zu verwenden. *Verboten* ist ausnahmslos, solche Arbeiten auf den Werkbaenken auszufuehren.

4. Auch voruebergehende Lagerung von Maschinen auf dem Fussboden ist verboten. Nicht nur wegen der Unfallgefahr, sondern auch wegen dem Wasser. (Als ich letztes Jahr zum Verein hinzu kam und als erstes sah, dass so ziemlich eine Menge gemacht werden musste, befoerderte ich zuerst einmal den in den Schraenken gelagerten Muell nach draussen und verfrachtete die Mengen von teuren Maschinen vom Fussboden in die Schraenke. Kurz darauf kam das Hochwasser... )

5. Zum Schutz der Schraubstockbacken vor Eindruckstellen sind beim Einspannen von harten oder kleinen Gegenstaenden diese im Sandwich zwischen zwei Hartholzstuecken oder anderen geeigneten Gegenstaenden einzuspannen.

Elektrowerkstatt

1. Holzbrennen/gravieren ist nur mit der dafuer vorgesehenen kaputten Loetspitze gestattet.

2. Vor Benutzung der Loetstation ist der gelbe Schwamm anzufeuchten mithilfe der 50-ml-Spritze. Der Schwamm ist feuchtzuhalten bis zum Beenden der Loetsitzung. Der Zunder/die Schlacke ist regelmaessig abzustreifen und anschliessend die galvanisierte Loetspitze vollflaechig zu verzinnen. Bitte das nicht vernachlaessigen, da die Lebensdauer der Loetspitzen sonst enorm leidet.

3. Die vorhandenen Loetspitzen sind nach Eignung auszuwaehlen (nicht zu klein!), um den Verschleiss insbesondere der kleinen Spitzen zu minimieren: SMD: 1mm-Spitze 2.54 Raster: 2mm Leistungselektronik, Massebahnen, Stecker etc: groesser

4. Akkus und Lithiumzellen muessen, wenn sie sich nicht im geschlossenen Geraet befinden, von den Anschlusskabeln getrennt und die Kontakte kurzschlussicher abgeklebt sein. (Das gilt auch fuer die Fahrradpumpstation!) Grund: Brandgefahr.

Delegiert / in Arbeit: Instandsetzung der Schraenke, Hinzufuegung weiterer Einlegeboeden

Auf dem Vereinstreffen am 28.05.2015 wurde beschlossen, dass Stefan B. und Jannik S. die Schraenke einer nach dem anderen instandsetzen. Die Kosten von um 30 Euro je Schrank werden vom Verein getragen (Holz, Schrauben, Leim). Diese Arbeiten werden durchgefuehrt, nachdem die Paletten aus der Werkstatt beraeumt wurden. Da die Schraenke in liegendem Zustand aufgebaut werden, ist der entsprechende Platz freizuhalten/freizumachen. Die Bandsaege muss nach hinten weggeraeumt werden. Zeitraum: 2. Junihaelfte, Juli

Delegiert / in Arbeit: Instandsetzung des Bodenbelags

Auf dem Vereinstreffen am 28.05.2015 wurde beschlossen, dass Stefan B. Kleber kauft und den losen Fussbodenbelag in Ordnung bringt. Die Kosten fuer Kleber und Zahnspachtel uebernimmt der Verein. Stefan B. hat bereits eine 650g Dose Pattex fuer knapp unter 15 Euro (inkl. Versand) bestellt und wird nach Erhalt der Ware die Arbeit in Angriff nehmen. Avisiert wird, die Fussbodengeschichte bis Mitte Juni abgeschlossen zu haben. Er wird Hilfe brauchen fuer das Freiraeumen der Computerecke, um den dortigen Belag auch verkleben zu koennen.


Dokumentation

Eine zentrale Seite, die zu allem dokumentationsrelevantem verlinkt,

Werkstattumbau

Da wir eine Bandsaege bekommen haben, wird eine neue Anordnung der Werkstatt noetig. Wie es sich fuer ein Fablab in einer Ingenieurs-Uni gehoert, wurde fuer die systematische Planung zuallererst einmal ein Aufmass der raeumlichen Gegebenheiten vorgenommen.

Momentan sieht die Werkstatt ungefaehr so aus: Fablabwerkstatt.statusquo.150412.svg

Platzmangel hinsichtlich Ablagemoeglichkeiten fuer eigenen Bastelkram wurde beklagt. Die Analyse ergab, dass ungefaehr zweieinhalb Kubikmeter Ablageplatz ungenutzt oder zugemuellt ist. Darueber hinaus ist der linke der drei Schraenke bislang ungenutzt wegen fehlender Einlegeboeden. Es bestehen also noch reichlich unerschlossene Reserven.

Der Wunsch wurde geaeussert, unter den Werkbaenken groessere Ablagen zu schaffen/auszubauen. Diese Idee ist an sich sehr gut. Notwendig ist aber zuallererst einmal die anstaendige Stabilisierung der Werkbaenke. Das muss umgehend im Rahmen einer Aufarbeitung der Werkbaenke geschehen, damit sie nicht noch weiter Schaden nehmen durch Instandhaltungs und -setzungsrueckstand. (Interessenten vorhanden, die sich an diesen Arbeiten und deren Planung beteiligen wollen?)

Die Werkzeuglagerung wurde als verbesserungsbeduerftig angesehen. Um Platz in den Schraenken zu schaffen und die schweren Maschinen nicht zu weit tragen zu muessen, wurde eine seoarate Ablage fuer die Gefahrmaschinen in einem eigenen Bereich angedacht.

Wegen der Umplanung gab es deshalb in der Mailingliste eine Diskussion ueber die noetige Umgestaltung der Werkstatt.

Vorschlag zur Diskussion. Leitmotive:

  • Unfallgefahren vorbeugen
  • Kurze Wege
  • Ausreichender Platz

Ein Vorschlag fuer die umgeplante Werkstatt: Fablabwerkstatt.brainstorm4.150412.svg

Hinsichtlich der "Regeln" wird angeregt, dass Einweisungen hinsichtlich des Umgangs mit den Gefahrmaschinen (Bandsaege, Kreissaege etc) erfolgen und empfohlen wird, dass nur diejenigen, die daran teilgenommen haben, die jeweiligen Maschinen bedienen, Aus Sicherheitsgruenden - insbesondere auch um bei heiklen Arbeiten nicht gestoert zu werden, wird eine Absperrvorrichtung (rot-weisse Kette) angedacht. Weiterhin wird die Vereinbarung eines "Verfallsdatums" fuer im Fablab gelagerte eigene Werkstuecke angeregt, um faktische Endlagerungen zu vermeiden.

Eine rege Diskussion mit Alternativ- und Verbesserungsvorschlaegen wird sehr erwuenscht!

P.S.: Wer Alternativvorschlaege anbieten moechte, nehme sich bitte die folgende, auf dem Aufmass basierenden Bilddatei und schiebe die Objekte seiner Vorstellung entsprechend herum. http://fablab-cottbus.de/index.php/Datei:Fablabwerkstatt.brainstorm4.150412.svg


Aktualisierung 01.06.15:

Thema Werkzeuglagerung an der Wand

Aus gegebenem Anlass muss kurz erklaert werden, warum eine Werkzeuglagerung an der Aussenwand unter den Fenstern unter keinen Umstaenden in Betracht kommen kann. Der Grund ist ganz einfacher physikalischer Natur. Die Aussenwand geht nach Norden. Es handelt sich um Kelleraussenwand-Plattenelemente. Diese sind immer einschichtig. Die Kamilitschicht (Isolierschicht aus Schlackenwolle) zwischen Innen- und Aussenplatte, wie sie in Obergeschoss-Plattenelementen typisch ist, fehlt. Die duenne und sehr schlecht waermedaemmende Aussenwand ist also sehr kalt. Wenn wir die Werkzeuge an dieser Wand anbringen, werden sie ebenfalls sehr kalt. Die Werkzeuge sind aus hartem Werkzeugstahl hergestellt und nicht aus (vergleichsweise weichem) Edelstahl. Werkzeugstahl ist allerdings sehr rostempfindlich. Was wuerde nun passieren, wenn wir die Werkzeuge an dieser Wand aufhaengen? Die warme, relativ feuchtegesaettigte Luft an der Decke kuehlt sich an der kalten Fensteroberflaeche und an der Wand ab. Diese abgekuehlte Luft sinkt nun nach unten an der kalten Wand entlang, kuehlt weiter aus. Da kalte Luft weniger Wasserdampf aufnehmen kann, steigt damit die relative Luftfeuchtigkeit. Waere nun Werkzeug an der Aussenwand angebracht, wuerde diese nun sehr feuchte Luft am sehr kalten Werkzeug vorbeiziehen. Die Luftfeuchtigkeit wuerde am Werkzeug auskondensieren. Direkt sichtbar ist diese Feuchtigkeit nur in Extremfaellen, da es mikroskopische Troepfchen sind, die sich an/in Kondensationskeimen (z.B. Holzstaub) absetzen. Aber diese winzigen nassen Stellen sind trotzdem wirksam: die Metalloberflaechen werden zunehmend von feinem Flugrost ueberzogen. Diese simplen physikalischen Gesetzmaessigkeiten sollten wir als Fablab auf einer Technischen Universitaet m.E. schon beruecksichtigen koennen...

Da es sich gezeigt hat, dass leider erfahrungsgemaess Werkzeuge und Maschinen einfach bunt durcheinander bergeweise in die Schraenke geworfen werden, als handele es sich um Muell, erscheint nicht sinnvoll, alle Werkzeuge in den Schraenken zu lagern. Beim Aufraeumen des Werkzeugs letzte Woche habe ich aus Sicherheitsgruenden einige dadurch beschaedigte und dadurch lebensgefaehrlich gewordene Werkzeuge wie Schleifscheiben mit Abplatzungen entsorgen muessen. Wir kommen also nicht wirklich darum herum, ein Werkzeuglagerungskonzept auszuarbeiten, das so angelegt ist, dass Schaeden durch Gleichgueltigkeit und Faulheit moeglichst minimiert werden und gleichzeitig maximale Uebersicht gewaehrleistet. Gegenwaertig muss man noch viel zu viel in den Werkzeughaufen suchen, bis man etwas findet.

Ich bitte nochmals alle, die Werkstattplanungsvorschlaege einbringen wollten, dies bald zu tun. Es kann nicht angehen, dass die Fablab-Werkstatt monatelang zugestellt und nur eingeschraenkt benutzbar ist, nur weil irgendwer unbedingt noch einen Planungsvorschlag in 3D ausarbeiten will und alle solange warten sollen. Ein 2D-Plan reicht vollkommen aus. Dazu sollten wir auf dem naechsten Vereinstreffen eine Deadline setzen. Nach Ablauf der Deadline sollte ein Planungstreffen/AG gemacht werden, auf dem die Plaene diskutiert werden und das Beste aus allen Ideen zusammengefuehrt werden. Bei einem naechsten Treffen sollte dann der endgueltige Plan beschlossen und dann umgehend umgesetzt werden.

Stefan B. (Diskussion) 16:16, 1. Jun. 2015 (CEST)